Warum Weiterleitungen prüfen?
Nach einem Relaunch, einem Domainwechsel oder der Umstellung auf https führen viele URLs über Weiterleitungen zum Ziel. Im Browser sieht man davon nichts: Die Seite lädt einfach. Ob dabei eine dauerhafte 301-Weiterleitung oder eine temporäre 302 verwendet wird, ob drei Stationen hintereinander geschaltet sind oder ob am Ende eine 404 steht, zeigt erst ein Redirect Checker.
Dieses Werkzeug zeigt jede Station: URL, HTTP-Status (301, 302, 303, 307, 308, 200, 404 …), den Location-Header und die Antwortzeit in Millisekunden. Auch eine <meta http-equiv="refresh">-Weiterleitung auf der letzten Seite wird verfolgt. Am Ende sehen Sie die finale URL und ihren Status.
Warnungen weisen auf typische Probleme hin: Weiterleitungsschleifen, mehr als 10 Stationen, Ketten mit drei oder mehr Stationen (für SEO besser direkt auf das Ziel verlinken), einen Wechsel von https auf http, eine temporäre Weiterleitung (302 oder 307), wo vermutlich eine dauerhafte gemeint war, und einen finalen Status, der nicht 200 ist. Weiterleitungen per JavaScript werden nicht verfolgt, da die Seiten nicht wie in einem Browser ausgeführt werden.
Für die Prüfung ruft unser Server die URL für Sie ab; Sie besuchen sie also nicht selbst. Der Server lehnt Adressen aus privaten oder internen Netzen ab, nutzt nur die Ports 80 und 443, folgt höchstens 10 Stationen mit 6 Sekunden Zeitlimit pro Station und speichert die URLs nicht.
So prüfen Sie eine Weiterleitung
- Geben Sie die URL ein, die Sie prüfen möchten, zum Beispiel die alte Adresse einer Seite.
- Starten Sie die Prüfung.
- Gehen Sie die Stationen durch: Statuscode, Location und Zeit jeder Weiterleitung.
- Lesen Sie die Warnungen und die finale URL mit ihrem Status.
- Passen Sie bei Bedarf Ihre Weiterleitungen oder internen Links an und prüfen Sie erneut.
Wann ist das nützlich?
- Nach einem Relaunch oder Domainumzug kontrollieren, ob alte URLs per 301 auf die richtigen neuen Seiten führen.
- Die Umstellung von http auf https und von www auf ohne www (oder umgekehrt) testen.
- Weiterleitungsketten finden, die Ladezeit kosten und für SEO ungünstig sind.
- Weiterleitungsschleifen aufspüren, wenn eine Seite nicht lädt.
- Prüfen, wohin ein Affiliate- oder Kampagnen-Link tatsächlich führt.
- Mit Pro bis zu 20 URLs pro Durchlauf auf einmal prüfen.
301, 302, 307 oder 308: Welche Weiterleitung für SEO?
- 301 Moved Permanently: dauerhafte Weiterleitung. Suchmaschinen übernehmen die neue URL in den Index. Die übliche Wahl bei Umzügen, Relaunches und der Umstellung auf https.
- 308 Permanent Redirect: ebenfalls dauerhaft, aber die Anfragemethode (z. B. POST) bleibt erhalten. Für SEO gleichwertig mit 301.
- 302 Found: temporäre Weiterleitung. Die ursprüngliche URL bleibt in der Regel im Index. Geeignet für kurzfristige Aktionen oder Wartungsseiten, nicht für dauerhafte Umzüge.
- 307 Temporary Redirect: temporär wie 302, aber die Anfragemethode bleibt erhalten. Browser zeigen 307 auch intern an, wenn HSTS http auf https umleitet.
- 303 See Other: verweist nach einem Formularversand auf eine andere Seite; für SEO-Umzüge nicht gedacht.
- Ketten vermeiden: Jede zusätzliche Station kostet Zeit. Verlinken und leiten Sie möglichst direkt auf die finale URL weiter.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 301 und 302?
301 ist dauerhaft: Suchmaschinen ersetzen die alte URL durch die neue. 302 ist temporär: Die alte URL bleibt in der Regel im Index. Für einen dauerhaften Umzug ist 301 (oder 308) die richtige Wahl.
Werden JavaScript-Weiterleitungen erkannt?
Nein. Das Werkzeug verfolgt HTTP-Weiterleitungen und <meta http-equiv="refresh"> auf der letzten Seite. Weiterleitungen, die per JavaScript ausgelöst werden, werden nicht ausgeführt.
Wie viele Weiterleitungen werden verfolgt?
Höchstens 10 Stationen, mit einem Zeitlimit von 6 Sekunden pro Station. Längere Ketten und Schleifen werden als Warnung gemeldet.
Was passiert mit der URL, die ich prüfe?
Unser Server ruft die URL für Sie ab, damit Sie sie nicht selbst öffnen müssen. Die URLs werden nicht gespeichert. Adressen aus privaten oder internen Netzen (z. B. localhost, 10.x, 192.168.x) werden abgelehnt, und es werden nur die Ports 80 und 443 verwendet.
Kann ich mehrere URLs auf einmal prüfen?
Ja, mit ToolStudio Pro: bis zu 20 URLs pro Durchlauf, eine pro Zeile. Der kostenlose Test umfasst eine URL.
Was kostet ToolStudio Pro?
1,99 € im Monat, jederzeit kündbar. Damit nutzen Sie alle Werkzeuge unbegrenzt und ohne Werbung.